Jo, Tach auch! Ich bin der JayKay. Ich bin auch so'n Granitbrocken bei den AYLIENZ und sorge gerne mit meinen innovativen Farbvorstellungen dafür, daß den Jungs und Mädels nicht langweilig wird.
Wie alles begann und bis heute dauert, lest Ihr hier:
Bike-Evolution:
Die lückenlose Chronologie von JayKay's Cyclomania: Vom Dreirad, über Roller, 26"-Single-Speed-Jugendrad, 3-Gang-Bonanza-Rad und 10-Gang-Rennrad, zu 27-Gang-HighTech-Mountainbikes.
Dann mit dem Einstieg in das Berufsleben die Erkenntnis, daß die wahren Qualitäten des Fahrradfahrens nicht nur im sportlichen Speedrausch zu suchen sind, sondern sich vor allem durch das intensive Erlebnis der mit Reisegeschwindigkeit durchglittenen Umwelt zeigen.
1982:
erste Bergräder = "Mountain-Bikes" in Deutschland werden auf der IFMA vorgestellt.
1984:
Die Fahrradbranche erkennt: MTB's könnten auch in Deutschland einen neuen Verkaufsboom auslösen. Die ersten MTB's stehen bei ausgesuchten Fachhändlern. Der JayKay ist fasziniert.
1986:
Die Verkaufszahlen für MTB's schießen in die Höhe. Als der erste Versandhandelskonzern Quelle in seiner Hagener Filiale ein Mountain-Bike von Schauff anbietet, überlegt der 20-jährige JayKay nicht lang und schlägt zu. Dieser Kauf sollte sein Leben von nun an grundsätzlich beeinflussen. Das Bike besitzt einen dünnen, perlmutt-weiß lackierten Stahlrahmen ohne Federungen, und ist mit 18 Gängen und echten Shimano-Komponenten ausgestattet. Boah ey!
seit 1989:
18-Gang-MTB von Vinci, mit zugekaufter Rock-Shox1, Shimano DX / XT- Komponenten und selbstgesprühten Airbrush-Motiven. Das Rad wurde später aus dem Keller meines Bruders gestohlen. Ca. 13.5 kg, GT-Zaskar-ähnlicher Stahlrahmen.
1990:
JayKay kurvt in seinem ersten Bike-Rennen in Hannover eine kurze Runde über eine renaturierte Müllkippe und findet's abartig.
Trotzdem 1991 ein zweiter Versuch:
Das etto-Dirt-Bike-Cup-Rennen in Iserlohn-Sümmern. Da Helmpflicht gilt, setzt JayKay einfach seinen Höhlenforscher-Steinschlaghelm mit Lampenhalterung auf. Der passt super zum weiß-roten Schlabber-Shirt über den schillernden, käfer-farbenen Rad-Shorts. Dieses Rennen hat Spaß gemacht und JayKay setzt seine Rennkarriere gleich mit vier weiteren Rennen in 1991 fort (s.u.). Da man für echte Rennfahrer-Ambitionen auch ein kompetentes Team braucht (Amateur-Lizenz und Trinkflaschen-Knechte), wechselt der JayKay vom semi-professionellen BikeShop-Team Bellingrath (Ennepetal) zu den AYLIENZ, die damals als Unterabteilung des TSV-Fichte Hagen agierten.
seit 07.1991:
21-Gang-MTB:
Gary Klein Pinnacle, XT/XTR, Hardtail mit RockShox1, dann AMP-Parallelogramm-Federgabel, kpl. selbst umlackiert, bestückt und montiert, Räder selbst gespeicht, lokale MTB-CC-Rennen im Sauerland. Das Rad dient aktuell als Touren-Bike für Radreisen mit Einspur-Hänger B.O.B.-Ibex. Inferno-Magnesium Dreispeichen-Radsatz, 12.2 kg
09.1991:
JayKay heizt den Profis auf dem etto-Dirt-Bike-Cup in Witten-Heven ein und belegt einen sagenhaften 37. Platz im Finalrennen der Herrenklasse.
10.1991:
2. MTB-Sauerland-Bergpreis in Oberhundem. Dieser schöne und technisch einfache Rundkurs liegt JayKay: 21. Platz Senioren. Außerdem: Teilnahme am Bora-Bora-Cup in Remscheid.
12.1991:
Kupferstädter MTB-Cup in Aachen-Stolberg
05.1992:
3. Hochsauerland MTB-Cup (NRW-Meisterschaft) in Hallenberg-Liesen: Eine große Runde ist zu fahren, ganz so, wie in den später organisierten Bike-Marathons. Das liegt dem JayKay: ca. 13 Platz.
06.1992:
3. MTB-Rennen in Grafschaft
09.1992:
3. MTB-Sauerland-Bergpreis in Oberhundem: 14. Platz Senioren
07.1993:
Ennpetaler Lokal-Rennen: ca. 10. Platz Amateur-Klasse
09.1993:
Humpert-Jubilee-Cup in Wickede-Echthausen. Danach zeigen sich leider zunehmende Verschleißanzeichen an JayKay's Knien, weswegen die Herren in Weiß ihm nahelegen, die wachsenden Rennambitionen zu begraben. JayKay sieht sich gezwungen, eine endlose Pause einzulegen und kann seitdem nur an 1-2 ausgesuchten Rennveranstaltungen pro Jahr in der Hobby-Klasse teilnehmen. Sicher sehr schade, aber das Niveau der MTB-Rennszene stieg seit 1993 auch rapide an, weil viele gut trainierte Cross- und Rennradfahrer hier leicht verdiente Blumentöpfe gewinnen konnten.
07.1996:
JayKay nimmt an seinem ersten MTB-Marathon teil: "Der Berg ruft" in Schmallenberg. Und siehe da - es geht ja wieder: 63. Platz Herrenklasse.
07.1997: Gleich noch mal, weil's so ein schöner Kurs war: "Der Berg ruft" (Schmallenberg). JayKay ist leistungsmäßig die Konstanz in Person: 61. Platz Herrenklasse.09.2000: Mal ganz was Neues: Bergzeitfahren der TriTeam-Roadies in Hagen-Dahl. Auf glattem Asphalt in Serpentinen den Berg hinauf. JayKay macht mit seinem MTB den 12. Platz in der M30-Klasse. Und das war nicht der Letzte! Sondern der Vorletzte ;-( Immerhin...06.2001: Point-Racing-Cup in Grafschaft: 23 Platz Hobby Sen1seit 11.2002: 27-Gang-CC-Fully: Rose Red-Bull Scandium Four-500, Mod. 2003, Shimano XT / XTR-Komponenten, Magura Marta SL03, Manitou Skareb Super, nur 11.0 kg, zweiter Inferno-Radsatz für Trainingszwecke. Dieses Bike ist für die Ansprüche der AYLIENZ leider zu leicht konstruiert und so bereits nach 2 Jahren total verschlissen. Nach zwei Rahmenbrüchen und zwei Lagersätzen scheißt JayKay auf die restlichen acht Jahre Garantie und zersägt das coladosendünne Scandium-Blech.07.2003: 12. "Der Berg ruft" in Schmallenberg: 78. Platz Sen108.2003: Teilnahme am MTB-NRW-Cup in Wetter: Ein klassisches CC-Rundkurs-Rennen: Auch hier ein 78. Platz Sen1. Wie war das mit Konstanz?05.2004: MTB-Rennen in Sundern-Hagen: 19. Platz Sen107.2004: Teilnahme am Ruhrbike-Marathon in Wetter: Eine wahre Hitzeschlacht und ein 56. Platz Sen1seit 08.2004: Rose RedBull Stiffee Hardtail: Dieses Bike in XTR-grau ist sehr stabil und absolut zuverlässig. Die Komponenten wurden vom Four-500 übernommen. Die wartungsanfällige Marta tauscht JayKay gegen eine zuverlässigere mechanische Scheibenbremse Avid BB7 Æ 185/Æ 160 aus. Neue knallrote Federgabel Manitou Skareb Super. Gewicht: 11.9 kg08.2005: Teilnahme am Ruhrbike-Marathon in Wetter: 114. Platz, Klasse MS1H in einer Zeit von 3:02:38 h. Nu ja, der 45km-Kurs ist extrem hakelig und anstrengend. Das liegt dem JayKay nicht so. Trotzdem macht das Rennen sehr viel Spaß.seit 09.2005: Cruiser Electra Straight 8: Die Inkarnation von Fahrkomfort und Show. Das Bike wurde 2 Monate und 500 km lang unverändert gefahren und dann total umgebaut = technisch und designerisch "gepimpt". Der Cruiser besitzt sechs gold-rote Airbrush-Motive im Tribal-Style, eine verstellbare Federgabel, eine SRAM-P5-Schaltnabe, zwei Old-School-Chromscheinwerfer mit modernster LED-Technik und sieht aus, wie eine Mischung aus Downhill-Bolide und Beach-Cruiser. Die Umbau-Kosten übersteigen locker den Neupreis des Bikes (700 Euro). Fertigstellung nach zweimonatiger Umbau-Zeit 01.2006. Gewicht: satte 21 kg und es bewegt sich doch ...Wer jetzt denkt, das Fahren gelegentlicher lokaler Rennen wäre schon alles gewesen, der sollte wissen, daß der JayKay seit Anno 2000 jedes Jahr größere Radreisen (bis 1250 km in 10 Etappen) mit Einspurhänger und Campingausrüstung durch ganz Deutschland unternommen hat und sich dabei wohl stark mit dem Cruiser-Virus angesteckt hat, der sich dadurch äußert, das es für JayKay nichts Schöneres gibt, wie über glatte Radwege durch endlose, blühende Rapsfelder zu gleiten und dabei alles andere einfach hinter sich zu lassen. Doch dazu demnächst mehr...Kontakt:jaykay@e-mpuls.de
Homepage:
http://www.cruisercycles.de/