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Glücklich
im Ziel am Gardasee angekommen: Michael Schaake und sein Partner Jörg
Rummeni bestanden die schwere Tour über die Alpen. (WR-Bild)
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Der Hagener Michael Schaake und sein Partner
Jörg Rummeni haben die Transalp-Challenge 2004 mit Bravour hinter sich
gebracht. Mit ihnen jubelten insgesamt 917 Mountainbiker, die diese
Herausforderung bestanden.
Acht Etappen umfasste das diesjährige Rennen, es war am Samstag der
Vorwoche in Mittenwald gestartet worden und führte über Imst, Ischgl,
Scuol, Naturns, Meran, Kaltern am See, Folgaria bis nach Riva del
Garda. Dabei mussten die insgesamt 524 Zweierteams aus 29 Nationen
662,29 Kilometer und etwa 22 455 Höhenmeter überwinden. 1000 fuhren mit
Die Streckenführung hielt dabei für die Teilnehmer einige harte
Prüfungen bereit: Bis zu 300 Höhenmeter in Tragepassagen, mit fast 124
Kilometern Länge eine harte Königsetappe, bis zu 3995 Höhenmetern an
nur einem Tag und technisch anspruchsvolle Abfahrten.
Dafür konnten die Mountainbiker die Alpen in ihrer ganzen Pracht
genießen. Natur pur und herrliche Panoramen begleiteten die über 1000
Fahrer auf jeder Etappe, die sie zumeist bei strahlendem Sonnenschein
genießen konnten. Die Sonne und oft hohe Temperaturen zehrten aber auch
gerade an den Fahrern, die auf den Etappen bis zu elf Stunden unterwegs
waren. Bis zu neun Liter Flüssigkeit wurden dann benötigt.
Michael Schaake und Jörg Rummeni benötigten insgesamt 46 Stunden 43
Minuten und 18 Sekunden für alle acht Etappen und belegten damit den
52. Platz in der Master-Kategorie.
Michael Schaake berichtete von seinen Eindrücken: "Es war wieder einmal
ein tolles Erlebniss, sich mit so vielen Nationen in einem solchen
Rennen zumessen. Highlights waren die Schneeabfahrt auf dem Idjoch und
eine 30-prozentige Gefällstrecke, da haben die Scheiben der Bremsen
geglüht. Wir sind zum Glück ohne Stürze durchgekommen, hatten aber
leider technische Probleme. So musste ich die beiden letzten Etappen
mit einem Rad eines am Vortag gestürtzten Teilnehmers zu Ende fahren.
Das ungewohnte und relativ schwere Rad hat uns acht Plätze gekostet.
Trotzdem waren wir mit unserer Zeit stolz, am Gardasee anzukommen", so
Schaake.
Der Sprung in den Gardasee fiel zu Schluss der Transalp-Challenge dann
aber doch etwas zögerlich aus, da es ausgerechnet auf der letzten
Etappe geregnet hatte und das Wasser sehr kalt war. "Dafür schmeckte
das Weizenbier bei der Abschlussparty, um so besser". sagte Michael
Schaake. 27.07.2004
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